
Alter: 4-6
Spielzeit: 10 Minuten
Mitspieler*innen: 7-10
Material: –
Spielbeschreibung
Kinder haben ihre Lieblingsgegenstände in der Kita: Diese sollen sie in den Kreis mitbringen. Sie sollen den anderen erklären, was man mit den Gegenständen machen kann und warum sie für einen gut sind. Danach werden die Gegenstände wieder weggelegt. Am Ende sollen die Kinder sich daran erinnern, welche Gegenstände die anderen Kinder gezeigt haben. Dafür nennt die Spielleitung das jeweilige Objekt, zählt von drei zurück und dann sollen die Mitspieler*innen auf die Person zeigen, zu der das Benannte gehört. Haben sie sich richtig erinnert, bekommen die Kinder einen Punkt.
Vereinfachung:
–
Erweiterung:
Man kann natürlich auch darüber nachdenken, ob man die Kinder befragt, ob sie sich auch noch an Details innerhalb der Geschichte erinnern. „Könnt ihr euch daran erinnern, welches Kind gesagt hat, dass der Gegenstand von ihr so gemocht wurde, weil sie die Farbe schön fand.“
| Sprachförderbereich | Förderung | Kurzbegründung |
| Wortschatz – rezeptiv | + | Man kann sich im besten Fall neue Begriffe aneignen, wenn die Kinder über ihren Lieblingsgegenstand reden. |
| Wortschatz – expressiv | + | Das Kind, das an der Reihe ist, kann z.B. vielfältige Wörter nutzen, um die Gründe zu beschreiben, warum es das Objekt besonders mag. |
| Sprachverständnis | + | Die Kindern üben sich darin, komplexere Erzähleinheiten zu erfassen. |
| Kohärenz (logischer Zusammenhang) | + | Es können durchaus komplexe Erzählkonstruktionen entstehen. |
| Kohäsion (sprachliche Verknüpfung) | ++ | Man muss Verknüpfungen (z. B. „dann“, „und“, „weil“) verwenden, um das Spielziel zu erreichen. |
| Grammatik – Syntax | + | Der Hauptspieler muss sinnvolle, vollständige Sätze produzieren. |
| Grammatik – Morphologie | + | Nutzung korrekter Artikel und Pluralformen für die Erklärung |
| Pragmatik | – | Im Spiel ist kein Schwerpunkt auf die Pragmatik angelegt. |
| Narrative Kompetenz | ++ | Man darf etwas erzählen und muss dadurch zusammenhängende Handlungen erinnern. |
| Phonologische Bewusstheit | – | Die Einübung steht nicht im Mittelpunkt der Aufgabe. |
| Artikulation | – | Es geht nicht explizit um Lautbildungsförderung. |
| Early Literacy | – | Es werden keine intensiven Vorerfahrung für spätere Lese- und Schreibversuche gemacht. |
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