
Alter: 4-8 Jahre (variiert nach Schwierigkeitsgrad)
Spieldauer: 5 Minuten
Mitspieler*innen: geeignet für 2-3 Kinder; aber auch allein mit Erwachsenem spielbar
Material: unter Umständen Karten mit Alternativen
Spielbeschreibung
Es werden Teams gebildet. Einem*r Mitspieler*in wird eine Wahl gegeben. Sie/Er kann entweder X oder Y haben/tun. Sie/Er muss sich entscheiden (kann sich auch um eine „negative“ Entscheidung handeln). Das Kind gibt dem Spielleiter das Zeichen für welche Alternative es sich entscheidet; dann wird ein anderes Kind gefragt, was es schätzt, was das andere Kind wohl gewählt hat. Hat es Recht, dann bekommt es einen Punkt. Dann wird zum anderen Kind gewechselt. Wer zum Schluss die meisten Punkte hat „gewinnt“.
Mögliche Entscheidungsoptionen:
| Essen: Möhre oder Gurke | Jahreszeit: Frühling oder Sommer | Spiele: Ticken oder Feuer, Wasser, Blitz | Orte: Spielplatz oder Spaßbad |
| Haustier: Hase oder Maus | Reinigung: Dusche oder Badewanne | Doppel-Bett: oben schlafen / unten schlafen | Farben: blau oder grün |
| Gefühle: Sich in das Gras legen / sich auf den Strand-Sand legen | Tiere: Elefant oder Delfin | Hobby: Reiten oder Drachensteigen | Trinken: Apfelsaft oder Orangensaft |
| Wohnort: Palast oder höchste Etage im Hochhaus | Zubereitung (Brot): Getoastet oder nicht getoastet | Superkraft: 3 Meter hoch springen oder 3 Sekunden unsichtbar werden | Beruf: Feuerwehr oder Astronaut |
Vereinfachung:
Wie beim Ausgangsspiel kann man auch einfach nur eine Alternative vorstellen und danach fragen, warum das Kind Alternative A oder B gewählt hat. Könnte es sich auch vorstellen, ob ein anderes Kind so entschieden hätte. Das Kind kann Ja oder Nein sagen.
Erweiterung:
Die Kinder können auch erraten, warum sich das Kind dafür entschieden hat. Damit kann man noch einen Zusatzpunkt gewinnen.
Varianz:
Man könnte sich ein bestimmtes Thema aus dem Bereich SSE nehmen (z.B. die Aushandlung sozialer Regeln). Zwischen diesen müsste man sich dann entscheiden und wenn beide unterschiedliche wählen, kann man versuchen, ein Gespräch darüber zu führen.
| Förderbereich: | Förderung: | Begründung: |
| Sich den eigenen Gefühlen bewusst sein – | ++ | Man muss fähig sein, die eigenen Gefühle bezogen auf Prozesse, Zustände und Gegenstände zu spüren. |
| Gefühle regulieren – | + | Man darf nicht so offensichtlich zeigen, welche Option man präferiert, um es dem Mitspielenden nicht zu verraten. |
| Sich in andere Personen versetzen können – | ++ | Man muss darüber nachdenken, welche Präferenzen eine bestimmte Person haben könnte. |
| Mit Konflikten umgehen | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
| Soziale Regeln aushandeln – | – | Die Regeln sind relativ klar festgelegt. |
| Rücksicht nehmen – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
| Bedürfnisse und Grenzen achten – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. Ausnahme: Man darf andere Personen nicht wegen ihrer Auswahl respektlos behandeln. |
Hinterlasse einen Kommentar