Alter: 3-6 Jahre
Spieldauer: 10 – 15 Minuten
Mitspieler*innen: 4 -10 Kinder
Material: Alltagsgegenstände (siehe Liste)
Spielbeschreibung
Mehrere Gegenstände werden in die Kreismitte gelegt und gemeinsam benannt. Ein Kind schließt die Augen, während ein Gegenstand entfernt wird. Anschließend öffnet es die Augen und versucht zu benennen, welcher Gegenstand fehlt. Das Spiel kann durch Beschreibungen („Was hat gefehlt?“) erweitert werden. Es verbindet Wahrnehmung, Gedächtnis und sprachliches Benennen. Das Spiel eignet sich besonders für den Morgenkreis.
Vorschläge Alltagsgegenstände:
- Schlüssel
- Klopapierrolle
- Wasserflasche
- Schere
- Trommel oder Rassel
- Bauklötze
- Löffel
Vereinfachung
- Wenige, deutlich unterscheidbare Gegenstände verwenden
- Gegenstände vor dem Entfernen mehrfach benennen
- Gemeinsam raten statt einzeln
- Gegenstand teilweise sichtbar lassen
Erweiterung
- Mehr Gegenstände gleichzeitig verwenden
- Mehrere Gegenstände entfernen
- Begründung einfordern („Woran hast du das erkannt?“)
- Kategorien einführen (z. B. nur Tiere, nur Küchengegenstände)
- Zeitlimit setzen
| Sprachbereich | Förderung | Kurzbegründung |
| Wortschatz – rezeptiv | ++ | Verstehen und Erfassen von benannten Gegenständen |
| Wortschatz – expressiv | ++ | Benennen des fehlenden Gegenstands |
| Sprachverständnis | ++ | Erfassen der Spielanweisung |
| Kohärenz (logischer Zusammenhang) | + | Verknüpfung von Wahrnehmung und Erinnerung |
| Kohäsion (sprachliche Verknüpfung) | – | keine zusammenhängende Sprachproduktion |
| Grammatik – Syntax | + | Einfache Aussagesätze („Es fehlt…“) |
| Grammatik – Morphologie | + | Nutzung korrekter Artikel |
| Pragmatik | ++ | Gesprächsregeln im Kreis |
| Narrative Kompetenz | – | keine Erzählstruktur |
| Phonologische Bewusstheit | – | keine Laut- oder Reimarbeit |
| Artikulation | + | deutliches Bennen erforderlich |
| Early Literacy | – | Keine direkten Vorläuferfähigkeiten |
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