
Alter: 4-6
Spieldauer: 4 Minuten (abhängig von der Länge des Parcours)
Mitspieler*innen: 2 Spieler*innen pro Gruppe
Material: diejenigen, die für den Parcour notwendig sind
Spielbeschreibung
Für ein Kind wird eine Parcourstrecke aufgebaut. Dieser muss dann von Kind durchlaufen werden. Es hat aber eine Augenbinde, sodass der Mitspieler/ die Mitspielerin von einem anderen Kind geleitet werden muss. Dieses sagt an, wie es die Füße zu bewegen hat oder die Arme. Wer das Ende des Parkours erreicht hat, ohne bestimmte Gegenstände zu berühren, hat gewonnen.
Was kann beieinem Parcour getan werden?:
| Über etwas steigen | Unter etwas hindurchschlüpfen / -rollen | Um etwas herumgehen |
| Zwischen etwas hindurchrutschen (Engstelle) | Etwas stetig berühren | Etwas gar nicht berühren |
| Unter etwas hindurchducken | Über etwas Kleines springen | Etwas an- oder aufheben |
Vereinfachung:
Der Schwierigkeitsgrad des Parcours ergibt sich aus den jeweiligen Bestandteilen. Zu den einfachen Bewegungen gehören z.B. das Übersteigen, um etwas Herumgehen, das Festhalten von etwas und das Aufheben von etwas.
Erweiterung:
Das Spiel kann etwas schwieriger gemacht werden, wenn man z.B. mit einem Gegenstand in der Hand etwas berühren muss oder man einen Gegenstand in oder durch etwas werfen.
Förderbereich: Förderung: Begründung:
| Förderbereich: | Förderung: | Begründung: |
| Sich den eigenen Gefühlen bewusst sein – | + | Mit dem Varianz-Vorschlag kann man die mögliche Diskrepanz zwischen dem erwarteten und dem tatsächlich erlebten Gefühl thematisieren. |
| Gefühle regulieren – | + | Um den Parkour zu meistern, darf das Kind nicht zu viel Angst haben, sich auf die Führung einzulassen. |
| Sich in andere Personen versetzen können – | + | Man muss auch die Betonung der Führung beachten, um zu erkennen, wie man sich zu bewegen hat. |
| Mit Konflikten umgehen | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
| Soziale Regeln aushandeln – | – | Die Regeln sind relativ klar festgelegt. |
| Rücksicht nehmen – | + | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. Ausnahme: Man muss aufpassen, dass man andere Spieler mit dem Parkour nicht beim Spielen stört. |
| Bedürfnisse und Grenzen achten – | ++ | Man muss darauf achten, dass man den anderen nicht herumkommandiert, sodass die Würde des Mitspielenden gewahrt bleibt. |
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