Hollywood (sozial-emotional)

Alter: 6-8 Jahre ( + Variante für kleine Kinder)

Spieldauer: 8 Minuten

Mitspieler*innen: 3-6

Material:

Spielbeschreibung

Ein Kind bekommt eine kurze Szene geschildert (z.B. „Du verlierst beim Computerspielen und bist traurig.“). Das Kind muss diese vor anderen Kindern darstellen. Diese müssen raten, um was für eine Szene es sich handelt und wie sich das Kind bei dieser Szene fühlt. Die/Der Teilnehmer*in, die den Inhalt der Szene geraten hat, bekommt einen Punkt. Man könnte so lange spielen, bis alle Kinder einmal eine Szene gespielt haben.

Mögliche Szenen:

Du verlierst beim Computerspielen und bist ärgerlich.Du freust Dich, dass Du eine Matheaufgabe richtig gelöst hast.Du reitest auf einem Pferd und hast Angst, weil dich jemand verfolgt.
Du bist traurig, weil Du etwas verloren hast.Du ekelst dich vor etwas, was Du isst.Du staunst über einen Berg, der ganz groß ist.
Du bist gelangweilt, weil Du nichts zu tun hast.Du bist überrascht, weil Du ein Geschenk bekommst.Du bist neugierig, was man in einem Haus alles entdecken kannst.

Für kleine Kinder:

Die Kinder sollen etwas nachspielen, das Gefühl muss aber von den Kindern nicht geraten werden. Man kann das Nachspielen eher zum Anlass nehmen, mit den Kindern darüber zu reden, wie sich die Person in der echten Situation wohl fühlen würde.

Vereinfachung:

Die Schwierigkeit des Spiels wird durch die Schwierigkeit der Vorgabe gesteuert. Außerdem kann man den Kindern Tipps geben, wenn sie die Herausforderung nicht schaffen können.

Erweiterung:

Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, kann man ältere Kinder auch dazu auffordern, sich selbst eine Szene auszudenken.

Variante für die ganz Kleinen:

Die Kinder spielen zusammen eine Szene, jeder repräsentiert aber ein anderes Gefühl. Alle fahren z.B. gemeinsam in den Urlaub und sitzen dabei im Zug. Es wird ihnen vorher gesagt, welches Gefühl sie spielen sollen. Am Ende der Szene dürfen alle raten, wer welches Gefühl gespielt hat.

Förderbereich: Förderung: Begründung:

Förderbereich: Förderung: Begründung:
Sich den eigenen Gefühlen bewusst sein –+Das Kind muss sich daran erinnern, wie es sich zeigt, wenn sie ein bestimmtes Gefühl hat.
Gefühle regulieren –+Man muss unter Umständen die eigene Ungeduld regulieren, wenn das Erraten länger dauert.
Sich in andere Personen versetzen können –++Das Kind muss darüber nachdenken, unter welchen Bedingungen die anderen Kinder ihr Verhalten als das richtige verstehen können.
Mit Konflikten umgehenWird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert.
Soziale Regeln aushandeln –Die Regeln sind relativ klar festgelegt.
Rücksicht nehmen –Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert.
Bedürfnisse und Grenzen achten –Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. Ausnahme: Man darf das spielende Kind nicht zu stark kritisieren, wenn es nicht sofort klappt.

Inspiration: Muriel 2026a (Literatur)

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Schlagwörter

Bewegungskontrolle (14) Gefühlsregulation (11) Grobmotorik (10) Konzentration und Aufmerksamkeit (10) Körperkoordination (11) Räumliche Orientierung (10) Sensorische Wahrnehmung (10) Sprachverständnis (16) Wortschatz – expressiv (16) Wortschatz – rezeptiv (18)


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