
Alter: 6-8
Spieldauer: 6 Minuten
Mitspieler*innen: 4-8
Material: –
Spielbeschreibung
Zwei Kinder sind Hotelleiter. Die anderen sind potenzielle Gäste. Diese erzählen ihr Hauptbedürfnis. Die Chefs/Chefinnen des Hotels müssen versuchen, die Kinder davon zu überzeugen, dass sie in ihr Zimmer kommen. Dafür haben sie nur eine begrenzte Zeit. Allerdings dürfen die Angebote nicht zu fantastisch/ zu teuer sein. Die Kinder entscheiden sich zum Schluss, in welches Hotel sie gehen und müssen auch sagen, was sie überzeugt hat und warum. Wer mehr Kinder in sein Hotel bekommt, gewinnt. Das Ziel des Spiels ist es, die Vielfalt von Bedürfnissen und ihrer Manifestation besser zu verstehen.
Mögliche Hauptbedürfnisse:
- Gemütlichkeit
- Überraschung
- Entspannung
- Spaß
- Exotik/ Ausgefallenheit
- Zuhause-Gefühl
- (Kleiner) Luxus
- …
Vereinfachung:
Die Spielleitung kann den Schwierigkeitsgrad des Spiels herabsetzen, indem man dem Kind beim Ideen entwickeln hilft. So kann man das Kind z.B. daran erinnern, was im eigenen Zimmer Zuhause gemütlich oder spaßig ist oder man kann die Kinder darauf aufmerksam machen, dass sie sich auch umgucken können, um etwas von den umgebenden Gegenständen ins eigene Hotel zu verfrachten.
Erweiterung:
Man kann darüber nachdenken, dass z.B. die Gruppe von Leuten spezifischere Bedürfnisse hat, die mitbedacht werden sollten (z.B. dass die Personen blind sind oder im Rollstuhl unterwegs).
| Förderbereich: | Förderung: | Begründung: |
| Sich den eigenen Gefühlen bewusst sein – | ++ | Man muss überlegen, unter welchen Bedingungen die Bedürfnisse bei einem selbst gestillt werden. |
| Gefühle regulieren – | + | Man trainiert ertragen zu können, dass man nicht jedes Mal den Gast in das eigene Hotel holt. |
| Sich in andere Personen versetzen können – | ++ | Man muss nachvollziehen, was eine andere Person wollen könnte. |
| Mit Konflikten umgehen | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
| Soziale Regeln aushandeln – | – | Die Regeln sind relativ klar festgelegt. |
| Rücksicht nehmen – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
| Bedürfnisse und Grenzen achten – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
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