Halt Dich an die Regeln! (sozial-emotional)

Alter: 4-8

Spieldauer: 5 Minuten

Mitspieler*innen: 4-8

Material: Regelkarten, die man selbst erstellt hat + Uhr für die Zeit

Spielbeschreibung

Es wird in Zweierteams gespielt. Jedes bekommt zuerst 5 Karten. Das Team muss sich auf drei Regeln einigen. An diese drei Regeln müssen sie sich eine Minute halten. Nur dann bekommt das Team einen Punkt. Das zweite Team macht es genauso. Die beiden Teams können sich beobachten, sodass sie auch darauf achten, dass das andere Team sich an die Regeln hält. Wer mehr Runden-Punkte holt, gewinnt das ganze Spiel. Die Regeln werden mit Bildern symbolisiert, sodass die Kinder die Regeln nicht vergessen. Wenn ein Team drei von fünf Regeln nicht machen möchte, kann es auch eine neue Karte anfragen, damit sich niemand gezwungen fühlt etwas zu tun, was man nicht machen will. Bei kleineren Kindern kann man die Zahl der Regeln unter Umständen auf zwei senken und an der Zeitschraube drehen.

Mögliche Regeln:

Dicke Backen machenNur ganz langsam bewegenImmer, wenn man die Arme bewegt, ein Geräusch machen
Statt laufen, muss man staksenMan muss sein Ohr festhaltenWenn ein anderes Kind den eigenen Namen ruft, muss man pfeifen // Man darf aber nur 2mal den Namen nennen.
Man muss auf alle Fragen erst einmal mit „Wurst“ antworten. Man darf aber nur vier mal gefragt werden. Ein Bein muss immer auf dem Boden sein.Man muss durch den Raum „schwimmen“.
Wenn man etwas in die Hand nimmt, dann muss man es drehen (natürlich keine Gläser).Man muss ein bisschen gebückt laufen.Man muss ein bestimmtes Ziel im Raum erreichen, indem man sich dahin rollt.
Man muss den Befehlen der Spielleitung zwei mal folgen. Man muss die Zahlen von 39-32 rückwärts zählen. Man muss die Augen geschlossen halten.

Vereinfachung:

Diese erfolgt über die Auswahl der Regeln und die Dauer, über die man die Regeln einhalten muss.

Erweiterung:

Förderbereich: Förderung: Begründung:
Sich den eigenen Gefühlen bewusst sein –++Man versteht, mit welchen gebotenen Verhaltensweisen man besser leben kann und mit welchen weniger gut.
Gefühle regulieren –++Man muss es aushalten, für eine kurze Zeit sich an Regeln zu halten, die man sich nur teilweise aussuchen kann.
Sich in andere Personen versetzen können –Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert.
Mit Konflikten umgehen+Das Zweierteam muss sich darauf einigen, welche Karten sie nehmen wollen.
Soziale Regeln aushandeln –++Die Regeln werden zusammen festgelegt.
Rücksicht nehmen –Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. Ausnahme: Aushandlungsprozess
Bedürfnisse und Grenzen achten –+Beide Personen des Teams müssen ihren Teil zur Entscheidung beitragen. Jeder muss der jeweils anderen Person zuhören.

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Schlagwörter

Bewegungskontrolle (14) Gefühlsregulation (11) Grobmotorik (10) Konzentration und Aufmerksamkeit (10) Körperkoordination (11) Räumliche Orientierung (10) Sensorische Wahrnehmung (10) Sprachverständnis (16) Wortschatz – expressiv (16) Wortschatz – rezeptiv (18)


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