
Alter: 4-6 Jahre
Spieldauer: 5 Minuten
Mitspieler*innen: 3-6
Material: Gegenstände aus der Umgebung, die sich zum Stapeln eignen
Spielbeschreibung
Kinder sollen aus Gegenständen des Raumes einen Turm stapeln. Je schneller sie das schaffen, desto besser. Sie stehen also unter Druck. Vielleicht können sie lernen, dass sie besser damit umgehen können, wenn sie sich die notwendige Zeit für ein Vorhaben nehmen. Eine Möglichkeit mit Stress umzugehen bedeutet also, sich trotz des Drucks Zeit zum vernünftigen Vorgehen und Nachdenken zu nehmen. Wenn die Kinder die Zielhöhe in der vorgesehenen Zeit erreichen, gewinnen sie das Spiel.
Vereinfachung:
Der Schwierigkeitsgrad reguliert sich über die Zeit, die man vorgibt und die Gegenstände, die man benutzen darf.
Erweiterung:
Man kann z.B. einen Gegenstand oder mehrere benennen, die für den Bau des Turms benutzt werden müssen.
| Förderbereich: | Förderung: | Begründung: |
| Sich den eigenen Gefühlen bewusst sein – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
| Gefühle regulieren – | ++ | Die Kinder versuchen sowohl schnell als auch handlungssicher zu agieren. |
| Sich in andere Personen versetzen können – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
| Mit Konflikten umgehen | ++ | Meinungsverschiedenheiten müssen beim schnellen Bauen für einen Moment zeitlich zurückgehalten werden. |
| Soziale Regeln aushandeln – | – | Die Regeln sind relativ klar festgelegt. Ausnahme: Es kann bei der Koordination des Baus zu notwendigen Abstimmungsprozessen kommen. |
| Rücksicht nehmen – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. Ausnahme: Man soll andere Kinder beim Bauen nicht behindern. |
| Bedürfnisse und Grenzen achten – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
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