
Alter: 4-5
Spieldauer: 10 Minuten
Mitspieler*innen: 2 oder ein vielfaches von 2
Material: Papier, bunte Stifte
Spielbeschreibung
Zwei Kinder müssen ein Bild malen, aber so, dass das eine Bild ins andere übergeht. Aus den zwei Blättern wird also ein Bild. Zuvor muss man sich aber einigen, was man darstellen will. Dieser Akt der Einigung ist auch Teil der Lehreinheit. Die Spielleitung kann dazu Vorgaben machen. Gewonnen werden kann das Spiel, wenn eine unbeteiligte „dritte Person“ erkennt, was das Bild darstellen soll. Die Schwierigkeit besteht also darin, zu zweit ein erkennbares Bild zu zaubern.
Mögliche Themen für Bilder:
| Schmetterling | Haus | Blume |
| Mensch | Erdkugel | Auto |
| Elefant | Flugzeug | Creeper (aus Minecraft) |
| Insel | Delfin |
Vereinfachung:
Der Schwierigkeitsgrad wird über die Komplexität der bildlichen Herausforderung gesteuert.
Erweiterung:
Eine Möglichkeit, das Spiel herausfordernder zu machen, wäre, dass man nur mit der „schwachen“ Hand malen darf.
| Förderbereich: | Förderung: | Begründung: |
| Sich den eigenen Gefühlen bewusst sein – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
| Gefühle regulieren – | ++ | Man muss akzeptieren, dass andere nicht die gleichen Zeichenstile und Vorstellungen haben wie man selbst. |
| Sich in andere Personen versetzen können – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
| Mit Konflikten umgehen | + | Die Spieler*innen müssen bei unterschiedlichen Vorstellungen aufeinander eingehen. |
| Soziale Regeln aushandeln – | ++ | Relevante Fragen: Wie geht man damit um, dass nicht unbedingt beide gleich gut beim Malen sind? Wie kann man die Zeichenaktivität aufeinander abstimmen? |
| Rücksicht nehmen – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
| Bedürfnisse und Grenzen achten – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. Ausnahme: Auch wenn die andere Person nicht so gut zeichnen kann, muss man respektvoll mit ihr umgehen. |
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