Zootiere brauchen … (sozial-emotional)

Alter: 4-5

Spieldauer: 5 Minuten

Mitspieler*innen: 3-4

Material: Bilder von den Tieren (z.B. über ein Bilderbuch)

Spielbeschreibung

Ziel des Spiels ist es, sich darauf zu üben, zu erkennen, inwieweit man auf andere Menschen Rücksicht nehmen muss. Dies geschieht anhand von Zootieren. Bei diesem Spiel werden Bilder verschiedener Tiere gezeigt. Diese wollen die Kinder in der Schule oder im Kindergarten besuchen kommen. Allerdings sind sie alle verschieden, sodass die Einrichtung auf ihre Schwierigkeiten Rücksicht nehmen muss. Nachdem das Bild gezeigt wurde, wird gewürfelt, welches Kind Vorschläge machen muss, damit es ein guter Besuch wird. Die anderen Kinder dürfen dann ergänzen. Wenn die Kinder zusammen drei Umstände genannt haben, worauf man bei den Tieren achten muss, ist die Karte »ausgespielt«. Wenn alle Karten ausgespielt sind oder die notwendige Anzahl, die von der Spielleitung festgelegt wurde, hat das Team gewonnen.

Tiere (mit Einschränkungen):

Elefant:
– ist groß/ breit
– braucht viel zu essen
– ist schwer
Seehund:
– braucht Wasser
– kann sich nur langsam auf der Erde bewegen
– braucht große Fische zum Essen
– 100-150 kg schwer
Giraffe:
– Größe
– Hohes Gewicht (bei Männchen durchschnittlich 1600kg)
Schmetterlinge:
– isst z.B. Blütennektar, Blätter und Früchte
– brauchen vlt. schöne Blumen, auf denen sie bleiben können
– Man muss aufpassen, dass man sich nicht einfach draufsetzt
Papagei:
– braucht vielleicht jemanden, mit dem das Tier reden kann
– braucht Platz, um durch die Zimmer zu fliegen oder muss auch mal nach draußen
– braucht eine Stange, auf der er/sie sitzen kann
– Papageien sind Schwarmtiere, es sollte auch andere Tiere mitbringen können

Was brauchen die Tiere:

  • Gegenstände (Transportmittel, Essen, …)
  • Orte
  • Landschaften
Förderbereich: Förderung: Begründung:
Sich den eigenen Gefühlen bewusst sein –+Man muss darüber nachdenken, wie man sich als Tier in der Kita fühlen würde.
Gefühle regulieren –Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert.
Sich in andere Personen versetzen können –++Man denkt darüber nach, inwieweit man darauf Rücksicht nehmen muss, dass eine andere Person anders ist.
Mit Konflikten umgehenWird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert.
Soziale Regeln aushandeln –Die Regeln sind relativ klar festgelegt.
Rücksicht nehmen –++Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert.
Bedürfnisse und Grenzen achten –Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert.

2 Antworten zu „Zootiere brauchen … (sozial-emotional)“

  1. Avatar von Sabrina
    Sabrina

    wie erwürfelt man das Kind, welches einen Vorschlag machen „muss“ – warum nicht „darf“?

    Like

    1. Avatar von clemensschuetzhold
      clemensschuetzhold

      Das ist ein guter Hinweis. Man kann natürlich auch mit dem Kind anfangen, das sich freiwillig für ein bestimmtes Tier „meldet“. Dann muss es nicht, sondern darf. Folgend kann im Uhrzeigersinn weitergemacht werden.

      Like

Hinterlasse einen Kommentar


Schlagwörter

Bewegungskontrolle (14) Gefühlsregulation (11) Grobmotorik (10) Konzentration und Aufmerksamkeit (10) Körperkoordination (11) Räumliche Orientierung (10) Sensorische Wahrnehmung (10) Sprachverständnis (16) Wortschatz – expressiv (16) Wortschatz – rezeptiv (18)


Kategorien


Hey!

Liebe Kolleg*innen, Kommiliton*innen, Eltern und Fachkräfte, habt ihr schon ein Spiel gefunden, was euch und euren Kindern besonders gefällt? Dann schreibt gerne einen Kommentar und oder eine Bewertung damit auch andere Nutzer der Website von euren Erfahrungen und Einschätzungen profitieren können.

Wir freuen uns auf euer Feedback!


Deine Bewertung

← Zurück

Vielen Dank für deine Antwort. ✨

Bewertung