
Alter: 4-7
Spieldauer: 3 Minuten
Mitspieler*innen: 4-6
Material: z.B. einen Ball
Spielbeschreibung
Die Kinder bekommen einen Gegenstand in die Hand (z.B. einen Ball). Zuerst wird sich auf ein Gefühl geeinigt. Für den Anfang ist „Liebe“ naheliegend. Die Kinder müssen den Satz „Ich liebe …“ dann sinnvoll vollenden. Wenn sie dies nicht innerhalb von einigen Sekunden schaffen konnten, verlieren sie ein Leben. Jeder hat zwei. Verlieren sie auch das zweite Leben, können sie ein anderes Gefühl nutzen, z.B. „Ich bin traurig, wenn …“, „Ich bin sauer, wenn …“. Wenn die vorletzte Person kein „Ich liebe …“ mehr sagen kann, hat die letzte Person „gewonnen“. Ziel des Spiels ist es, dass sich die Kindern bestimmter Gefühle gegenüber Dingen oder Zuständen bewusst werden.
Liste mit Gefühlen:
| Albern / witzig | Erschöpft | Kraftvoll |
| Einsam | Gemütlich | Gestaunt |
| Überrascht | Vorfreudig | Ruhig |
Für kleinere Kinder:
Man kann den Kindern eine gewisse Vorlaufzeit geben. Wenn sie sich im Raum umsehen können, stoßen sie unter Umständen schon auf Dinge, die sie benennen können.
Vereinfachung:
Für die leichtere Variante kann man einen Gegenstand/ Prozess / Zustand wählen, den ein anderes Kind schon benannt hat, der aber auch von der Person wahrhaftig so bewertet wird.
Erweiterung:
Für die schwere Option kann man schon zu Anfang ein schwierigeres Gefühl nehmen, z.B. „Ich finde XYZ ekelig.“
| Förderbereich: | Förderung: | Begründung: |
| Sich den eigenen Gefühlen bewusst sein – | ++ | Das Kind muss durchdenken, welche Gegenstände, Prozesse und Zustände in ihm spezifische Gefühle hervorrufen. |
| Gefühle regulieren – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
| Sich in andere Personen versetzen können – | + | Das Kind versteht, dass andere Kinder andere Gefühle haben als es selbst. |
| Mit Konflikten umgehen | – | Im Regelfall müssen keine Konflikte bearbeitet werden. Nur wenn ein Kind das Gefühl anderer Personen nicht akzeptiert, kann es notwendig sein, zu verstehen, dass unterschiedliche nicht |
| Soziale Regeln aushandeln – | – | Die Regeln werden durch das Spiel relativ klar vorgegeben. |
| Rücksicht nehmen – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. Ausnahme: Man muss warten, bis man selbst an der Reihe ist. |
| Bedürfnisse und Grenzen achten – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. Ausnahme: Kinder dürfen den Mitspielenden nicht vorschreiben, welche Gefühle sie haben dürfen. |
Inspiration: Hirling 2011, 11 (Literatur)
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