Das Gegenteil

Alter: 4-6

Mitspieler*innen: 4-8

Spieldauer: 3 Minuten

Material: Wäscheklammern z.B.

Spielbeschreibung

Die Spielleitung nennt ein Verb und ein Adjektiv. Die mitspielenden Kinder müssen nun darüber nachdenken, was das Gegenteil des genannten Wortes ist. Die Spielleitung zählt von 3 herunter und dann müssen alle gleichzeitig das Gegenteil benennen. Dann wird die Lösung offenbart und jedes Kind, das richtig geraten hat, bekommt einen Punkt (z.B. eine Wäscheklammer). Wer zum Schluss die meisten bekommen hat, gewinnt. Man kann natürlich auch als Team spielen und versuchen, den Highscore zu knacken.

Vorschläge (Wörter):

heiß – kaltschnell – langsamhell – dunkel
alt – jungschmutzig – sauberdrücken – ziehen
sicher – gefährlichtraurig – fröhlichmüde – munter
rund – eckighungrig – sattchaotisch – geordnet

Vereinfachung

Der Schwierigkeitsgrad wird über die genutzten Wörter gesteuert.

Erweiterung

Man könnte Kinder darum bitten, sich selbst ein Wort auszudenken, zu dem ein Gegenteil gebildet werden muss. Dabei kann man erkennen und thematisieren, dass nicht für jedes ein (genaues) Gegenteil existiert.

SprachförderbereichFörderungKurzbegründung
Wortschatz – rezeptiv++Im besten Fall lernen die Kinder neue Wörter kennen.
Wortschatz – expressiv++Man muss sich aktiv an Wörter erinnern und diese versprachlichen.
SprachverständnisEs braucht kein Erfassen komplexer Geschichten.
Kohärenz (logischer Zusammenhang)Es werden keine komplexen Erzählkonstruktionen erzeugt.
Kohäsion (sprachliche Verknüpfung)Verknüpfungen (z. B. „dann“, „und“, „weil“) werden nicht besonders eingeübt.
Grammatik – SyntaxDer Fokus wird auf die richtige Begriffsverwendung gelegt.
Grammatik – MorphologieDer Fokus wird auf die richtige Begriffsverwendung gelegt.
PragmatikIm Spiel ist kein Schwerpunkt auf die Pragmatik angelegt.
Narrative KompetenzEs findet kein Erzählen und Erinnern einer zusammenhängenden Handlung statt.
Phonologische BewusstheitDiese Eigenschaft steht nicht im Zentrum der Aufgabe.
ArtikulationEs geht nicht explizit um Lautbildungsförderung, außer man ändert das Spiel auf diese Anforderung ab.
Early LiteracyEs werden keine intensiven Vorerfahrung für spätere Lese- und Schreibversuche gemacht.



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Schlagwörter

Bedürfnisse und Grenzen achten Bewegungskontrolle Early Literacy Gefühlsregulation Gleichgewicht Grammatik – Syntax Grobmotorik Haltungsstabilität Kohärenz (logischer Zusammenhang) Kohäsion (sprachliche Verknüpfung Konfliktkompetenz Körperkoordination mit audi-cd Narrative Kompetenz Perspektivübernahme Phonologische Bewusstheit Pragmatik Reflexion eigener Gefühle Regeln aushandeln Räumliche Orientierung Rücksicht nehmen Sensorische Wahrnehmung Sprachverständnis Wortschatz – expressiv Wortschatz – rezeptiv Wortschatz -rezeptiv


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