Wer kann mir helfen? -Kreativ-Spiel (sozial-emotional)

Alter: 5-8 Jahre ( + Variante für kleine Kinder)

Spieldauer: 10 Minuten

Mitspieler*innen: 4-7

Material: Liste mit Problemen

Spielbeschreibung

Die Kinder bilden einen Kreis; eines sitzt in der Mitte. Die Spielleitung hat eine lange Liste mit Problemen. Dem Kind in der Mitte wird ein solches ins Ohr geflüstert. Es sagt es dann deutlich vor der Gruppe. Die einzelnen Gruppenmitglieder müssen sich innerhalb einer bestimmten Zeit eine Lösung für das Problem ausdenken. Das Kind in der Mitte sagt dann, welche Lösung ihm/ihr am besten gefallen hat. Das Kind mit der „besten“ Lösung kommt dann in die Mitte und ihm/ihr wird wieder ein Problem zugeflüstert. Die spielleitende Person darf auch mitraten; hat sie die beste Lösung gefunden, dann darf sie bestimmen, wer auch mal in den Kreis darf, z.B. ein Kind, das nicht so häufig dran ist.

Mögliche Probleme für das Kind:

In einen Brunnen gefallenDas Kind möchte möglichst lange fliegen, ohne FlugzeugEin Kind ist traurig, weil das Lieblingsspielzeug kaputt gegangen istEin Kind weiß nicht, was es heute (Gesundes) zum Essen geben soll
Das Kind möchte ein anderes Kind ansprechen, um mit ihm zu spielen.Das Kind weiß nicht, worüber es ein Bild malen könnte.Das Kind möchte ohne Leiter auf einen Baum klettern.Das Kind wird von einem anderen Kind geärgert.
Das Kind möchte eine coole Höhle bauen.


Für kleine Kinder:

In der Variante für kleine Kinder kann die Spielleitung Hilfestellungen geben, damit die Mitspieler*innen auf Ideen kommen. Z.B.: „Wie würde ein Drache helfen?“ (Perspektivwechsel), „Könnte ein Gegenstand aus diesem Raum unterstützen? Guck Dich mal um! (Anregung) etc.

Vereinfachung:

Der Schwierigkeitsgrad variiert über die über die Komplexität der aufgelisteten Probleme und den Freiraum für absurde Lösungen, den man zulässt.

Erweiterung:

Man kann für die Lösung der Probleme die Mittel einschränken. Z.B. darf man nur Vorschläge machen, die mittels der Gegenstände im Raum, wo man sich befindet, umgesetzt werden können.

Förderbereich: Förderung: Begründung:
Sich den eigenen Gefühlen bewusst sein –Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert.
Gefühle regulieren –+Man muss ertragen können, dass die eigene Lösung nicht ausgewählt wird.
Sich in andere Personen versetzen können –++Man muss verstehen, was eine andere Person als coole, originelle, lustige, … Lösung sehen könnte.
Mit Konflikten umgehen+Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. Ausnahme: Es könnte zu Konflikten kommen, wenn ein Kind sich selbst – durch die Zurückweisung des eigenen Vorschlags – abgelehnt fühlt.
Soziale Regeln aushandeln –Die Regeln sind relativ klar festgelegt.
Rücksicht nehmen –Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert.
Bedürfnisse und Grenzen achten –Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. Ausnahme: Man muss andere Kinder respektvoll behandeln, wenn sie – in den eigenen Augen – keine guten Lösungsvorschläge produzieren.

Inspiration: Mondamo (In den Brunnen gefallen)

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Schlagwörter

Bewegungskontrolle (14) Gefühlsregulation (11) Grobmotorik (10) Konzentration und Aufmerksamkeit (10) Körperkoordination (11) Räumliche Orientierung (10) Sensorische Wahrnehmung (10) Sprachverständnis (16) Wortschatz – expressiv (16) Wortschatz – rezeptiv (18)


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