
Alter: 4-6 Jahre
Spielzeit: 3 Minuten
Mitspieler*innen: 3-6
Material: Möglichkeit, die Zeit zu stoppen (z.B. Armbanduhr)
Spielbeschreibung
Das Ziel des Spiel ist es, dass die Kinder sich für einen Moment damit abfinden können, dass nicht alles »superschnell« abläuft, wie sie es im Alltag gerne haben. Dazu kann man ein »normales« Spiel (z.B. das Spielen mit Lego) so abwandeln, dass die einzelnen Bewegungen ganz langsam ausgeführt werden, wenn die Spielleitung ein „Zauberwort“ nennt. Nur wenn die Spieler*innen innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens (z.B. 8-12 Sekunden) nach dem Nennen des Zauberwortes sich ganz langsam bewegen, können sie einen Punkt erhalten. Wer zum Schluss die meisten Punkte in einer Gruppe erhält, weil er/sie die Zeit richtig eingeschätzt hat, hat gewonnen.
Vereinfachung:
Die Regulierung des Schwierigkeitsgrads verläuft über den Zeitrahmen, den man richtig einschätzen muss.
Erweiterung:
Man muss über die gesamte Zeit immer langsamer in den eigenen Bewegungen werden.
| Förderbereich: | Förderung: | Begründung: |
| Sich den eigenen Gefühlen bewusst sein – | + | Man kann darüber reflektieren, unter welchen Bedingungen bestimmte Gefühle entstehen und wie man sie „bekämpft“. |
| Gefühle regulieren – | ++ | Man muss Langeweile aushalten können. |
| Sich in andere Personen versetzen können – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
| Mit Konflikten umgehen | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
| Soziale Regeln aushandeln – | – | Die Regeln sind relativ klar festgelegt. |
| Rücksicht nehmen – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. Ausnahme: |
| Bedürfnisse und Grenzen achten – | – | Wird mit diesem Spiel nicht besonders gefördert. |
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