Aufräum-Chaos (Motorik)

Alter: ab 3 Jahre​

Spieldauer: ca. 5 Minuten pro Spielrunde

Mitspieler*innen: Gruppe

Material: Turnbank (oder stabile Markierung als „Trennlinie“) Viele Bälle (mind. 3× so viele wie Kinder) Markierungen für Spielfelder (Hütchen, Linien, Seile) Stoppuhr oder Timer

Spielbeschreibung

Das Spielfeld wird so abgegrenzt, dass es ungefähr so breit ist wie eine lange Turnbank. In jedes Spielfeld werden gleich viele Bälle gelegt. Es sollten mindestens dreimal so viele Bälle wie Mitspielende vorhanden sein. Anschließend werden zwei Teams gebildet und das Spiel wie folgt eingeleitet:Die Spielleitung erzählt die Rahmengeschichte: Die Kinder sollen eigentlich ihre Zimmer aufräumen, haben aber keine Lust und werfen stattdessen ihr Spielzeug (die Bälle) in das „Nachbarzimmer“, also über die Bank auf die andere Seite.Auf ein Startsignal hin beginnt die Spielphase. Die Spielleitung stoppt die Zeit (ca. 3 Minuten). Währenddessen versuchen beide Teams, möglichst viele Bälle auf die gegnerische Seite zu werfen. Nach Ablauf der Zeit wird gemeinsam gezählt, wie viele Bälle noch im eigenen Feld liegen.Das Spiel wird anschließend neu gestartet, indem die Bälle wieder gleichmäßig verteilt werden. Mehrere Runden ermöglichen einen wiederholten Vergleich und steigern die Dynamik.

Erweiterung

  • Zeit verkürzen (mehr Druck, schnellere Runden)
  • Nur eine Hand erlaubt (Wurf-Einschränkung)
  • Spezialball = Extra-Punkte (z. B. andersfarbiger Ball zählt doppelt)
  • Team-Aufgabe nach Runde (z. B. gemeinsam 5 Sprünge)
  • Schwierigkeitssteigerung durch mehr Bälle oder kleinere Spielfelder

Motorischer Förderbereich FörderungKurzbegründung
GleichgewichtDas Gleichgewicht wurde im Spiel nicht gezielt gefordert oder spezifisch trainiert.
Körperkoordination++Das Spiel förderte die koordinativen Fähigkeiten durch die Abstimmung verschiedener Bewegungsabläufe.
Grobmotorik++Grobmotorische Bewegungen wie Laufen und Positionswechsel wurden im Spiel aktiv eingesetzt und gefördert.
Körperwahrnehmung+Das Spiel unterstützte die Wahrnehmung des eigenen Körpers durch verschiedene Bewegungsanforderungen.
Auge-Fuß-Koordination+Das Spiel förderte die Koordination zwischen visueller Wahrnehmung und Fußbewegungen.
Haltungsstabilität+Das Spiel förderte eine stabile Körperhaltung durch Bewegungs- und Halteanforderungen.
Bewegungskontrolle++Das Spiel förderte die gezielte Steuerung und Anpassung von Bewegungen.
Sensorische Wahrnehmung++Das Spiel förderte die Verarbeitung verschiedener sensorischer Reize während der Bewegung.
Konzentration und Aufmerksamkeit+Das Spiel förderte eine anhaltende Konzentration und ein aufmerksames Reagieren auf Spielsituationen.
FeinmotorikFeinmotorische Fähigkeiten wurden im Spiel nicht gezielt gefördert.
Räumliche Orientierung++Das Spiel förderte die räumliche Orientierung durch wechselnde Positionen und Bewegungsrichtungen.
Ausdauer++Das Spiel unterstützte eine gewisse Belastungsfähigkeit durch wiederholte Bewegungsphasen.

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Schlagwörter

Bewegungskontrolle (14) Gefühlsregulation (11) Grobmotorik (10) Konzentration und Aufmerksamkeit (10) Körperkoordination (11) Räumliche Orientierung (10) Sensorische Wahrnehmung (10) Sprachverständnis (16) Wortschatz – expressiv (16) Wortschatz – rezeptiv (18)


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