Hase und Wolf (Motorik)

Alter: ab 3 Jahre​

Spieldauer: 15 Minuten​

Mitspieler*innen: mindestens 6

Spielbeschreibung

Die Spielenden sitzen oder stehen im Kreis. Ein Kind bewegt sich außerhalb des Kreises und berührt nacheinander die sitzenden Kinder leicht an der Schulter. Bei jeder Berührung wird das Wort „Hase“ gesagt. Wird jedoch das Signalwort „Wolf“ gerufen, wechselt die Spielsituation abrupt: Das berührte Kind wird zum Jäger und versucht, das erste Kind zu fangen. Beide laufen dabei in dieselbe Richtung um den Kreis herum. Ziel des bewegenden Kindes ist es, die frei gewordene Lücke im Kreis zu erreichen, bevor es gefangen wird.

Erweiterung

  • Täuschwörter einbauen (z. B. falsche Tiere ohne Reaktion)
  • Richtungswechsel (Laufrichtung nach jedem „Wolf“ ändern)
  • Doppelsignale (z. B. „Hase + Hase“ = Kind bleibt stehen)
  • Bewegungsaufgaben ergänzen (hüpfen, kriechen, rückwärts gehen)
  • Zweite Jägerrolle (2 Kinder laufen gleichzeitig außen)
  • Startposition variieren (sitzend, hockend, liegend)

Motorischer Förderbereich FörderungKurzbegründung
GleichgewichtDas Gleichgewicht wurde im Spiel nicht gezielt gefordert oder spezifisch trainiert.
Körperkoordination+Das Spiel förderte die koordinativen Fähigkeiten durch die Abstimmung verschiedener Bewegungsabläufe.
Grobmotorik+Grobmotorische Bewegungen wie Laufen und Positionswechsel wurden im Spiel aktiv eingesetzt und gefördert.
Körperwahrnehmung+Das Spiel unterstützte die Wahrnehmung des eigenen Körpers durch verschiedene Bewegungsanforderungen.
Auge-Fuß-KoordinationDie Auge-Fuß-Koordination wurde im Spiel nicht gezielt angesprochen.
HaltungsstabilitätDie Haltungsstabilität war im Spiel nicht der Schwerpunkt der Aktivität.
Bewegungskontrolle++Das Spiel förderte die gezielte Steuerung und Anpassung von Bewegungen.
Sensorische Wahrnehmung++Das Spiel förderte die Verarbeitung verschiedener sensorischer Reize während der Bewegung.
Konzentration und Aufmerksamkeit++Das Spiel förderte eine anhaltende Konzentration und ein aufmerksames Reagieren auf Spielsituationen.
FeinmotorikFeinmotorische Fähigkeiten wurden im Spiel nicht gezielt gefördert.
Räumliche Orientierung++Das Spiel förderte die räumliche Orientierung durch wechselnde Positionen und Bewegungsrichtungen.
Ausdauer+Das Spiel unterstützte eine gewisse Belastungsfähigkeit durch wiederholte Bewegungsphasen.

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Schlagwörter

Bewegungskontrolle (14) Gefühlsregulation (11) Grobmotorik (10) Konzentration und Aufmerksamkeit (10) Körperkoordination (11) Räumliche Orientierung (10) Sensorische Wahrnehmung (10) Sprachverständnis (16) Wortschatz – expressiv (16) Wortschatz – rezeptiv (18)


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