
Alter: ab 3 Jahre
Spieldauer: 10 Minuten
Mitspieler*innen: Gruppe
Material: Ball
Spielbeschreibung
Alle Spielenden stellen sich hintereinander in einer Reihe auf. Das erste Kind der Reihe hält einen Ball mit ausgestreckten Armen über den Kopf und gibt ihn nach hinten an das nächste Kind weiter. Dabei darf sich niemand umdrehen. Ziel des Spiels ist es, den Ball von vorne nach hinten weiterzugeben, ohne dass dieser den Boden berührt.
Die Kinder arbeiten dabei gemeinsam als Gruppe und müssen ihre Bewegungen aufeinander abstimmen. Sobald der Ball am Ende der Reihe angekommen ist, kann das letzte Kind nach vorne laufen und das Spiel beginnt erneut.
Zur Variation können unterschiedliche Bewegungsformen eingebaut werden. Beispielsweise kann der Ball im Stehen, in der Hocke oder im Sitzen weitergegeben werden. Ebenso können zusätzliche Bewegungsaufgaben integriert werden, etwa Hüpfen oder Drehen während des Weitergebens.
Erweiterung
- Weitergabe des Balls im Sitzen oder in der Hocke
- Hüpfen oder Drehen während der Ballweitergabe
- mehrere Bälle gleichzeitig einsetzen
| Motorischer Förderbereich | Förderung | Kurzbegründung |
| Gleichgewicht | – | Das Gleichgewicht wurde im Spiel nicht gezielt gefordert oder spezifisch trainiert. |
| Körperkoordination | ++ | Das Spiel forderte eine hohe Abstimmung verschiedener Bewegungsabläufe und förderte dadurch die koordinativen Fähigkeiten deutlich. |
| Grobmotorik | ++ | Im Spiel wurden grundlegende grobmotorische Bewegungen wie Laufen und Positionswechsel aktiv eingesetzt und gefördert. |
| Körperwahrnehmung | ++ | Das Spiel förderte die Wahrnehmung des eigenen Körpers durch unterschiedliche Bewegungsanforderungen und Positionswechsel. |
| Auge-Fuß-Koordination | – | Eine gezielte Beanspruchung der Auge-Fuß-Koordination fand im Spiel nicht statt. |
| Haltungsstabilität | – | Das Spiel förderte eine stabile Körperhaltung, da wiederholte Positionswechsel und kurze Haltephasen eine kontrollierte Rumpfstabilität erforderten. |
| Bewegungskontrolle | ++ | Das Spiel erforderte eine angepasste Steuerung und Kontrolle der Bewegungen in wechselnden Situationen. |
| Sensorische Wahrnehmung | + | Durch visuelle und bewegungsbezogene Reize wurden sensorische Informationen aufgenommen und verarbeitet. |
| Konzentration und Aufmerksamkeit | ++ | Das Spiel erforderte eine kontinuierliche Aufmerksamkeit und ein gezieltes Reagieren auf wechselnde Spielsituationen, wodurch die Konzentrationsfähigkeit gefördert wurde. |
| Feinmotorik | – | Feinmotorische Anforderungen wurden im Spiel nicht gezielt angesprochen oder gefordert. |
| Räumliche Orientierung | + | Durch wechselnde Positionen und Spielabläufe war eine gute Orientierung im Raum erforderlich und wurde entsprechend gefördert. |
| Ausdauer | – | Die Ausdauerleistung war im Spiel kein Schwerpunkt, da keine längeren oder durchgehend belastenden Aktivitäten durchgeführt wurden. |
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