
Alter: ab 3 Jahre
Spieldauer: 5 Minuten
Mitspieler*innen: Gruppe
Spielbeschreibung
Zu Beginn hocken sich alle Kinder auf den Boden und stellen schlafende Sternchen dar. Gemeinsam wird ein Lied oder Reim gesungen, während die Kinder ruhig in ihrer Position bleiben.
Beim vereinbarten Signalwort oder einer bestimmten Liedzeile „erwachen“ die Sternchen und beginnen, sich frei im Raum zu bewegen, zu springen oder zu tanzen. Nach kurzer Zeit kehren alle Kinder wieder in die Hocke zurück und „schlafen“ erneut ein. Das Spiel wird mehrfach wiederholt.
Im Mittelpunkt des Spiels stehen die Bewegung, das gemeinsame Erleben sowie das Reagieren auf akustische Signale. Es gibt kein klassisches Gewinnen oder Verlieren und kein Ausscheiden aus dem Spiel. Auf Wunsch kann jedoch eine kooperative Aufgabe integriert werden, beispielsweise gemeinsam möglichst lange still zu „schlafen“ oder gleichzeitig aufzuwachen.
Reim
Schlafende Sterne, klein und fein,
leuchten in die Nacht hinein.
Müde blinzeln sie ganz sacht,
sagen leise: „Gute Nacht.“
Der Mond passt auf die Sterne auf,
zieht am Himmel seine Bahn hinauf.
Und wer jetzt schön schlafen geht,
sieht, wie still der Sternenhimmel weht
Erweiterung
- verschiedene Bewegungsarten nach dem Aufwachen ausführen
- unterschiedliche Musik- oder Rhythmussignale verwenden
| Motorischer Förderbereich | Förderung | Kurzbegründung |
| Gleichgewicht | – | War nicht der Schwerpunkt des Spiels. |
| Körperkoordination | – | War nicht der Schwerpunkt des Spiels. |
| Grobmotorik | ++ | Grundlegende große Bewegungsformen vorhanden (z. B. Laufen, Springen), jedoch noch Steigerung in Dynamik, Präzision und Sicherheit möglich. |
| Körperwahrnehmung | + | Das Spiel förderte die Wahrnehmung des eigenen Körpers durch unterschiedliche Bewegungsanforderungen und Positionswechsel. |
| Auge-Fuß-Koordination | – | War nicht der Schwerpunkt des Spiels. |
| Haltungsstabilität | + | Im Spiel war eine stabile Körperhaltung bei Bewegungen und kurzen Haltephasen erforderlich und wurde somit mittrainiert. |
| Bewegungskontrolle | + | Das Spiel erforderte eine angepasste Steuerung und Kontrolle der Bewegungen in wechselnden Situationen. |
| Sensorische Wahrnehmung | + | Durch visuelle und bewegungsbezogene Reize wurden sensorische Informationen aufgenommen und verarbeitet. |
| Konzentration und Aufmerksamkeit | ++ | Sehr stabile Fokussierung auf Aufgaben über längere Zeiträume; Ablenkungen werden gut ausgeblendet. |
| Feinmotorik | – | War nicht der Schwerpunkt des Spiels. |
| Räumliche Orientierung | – | War nicht der Schwerpunkt des Spiels. |
| Ausdauer | – | War nicht der Schwerpunkt des Spiels. |
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