Tierwelt (Motorik)

Alter: ab 3 Jahre

Spieldauer: 10 Minuten

Mitspieler*innen: Gruppe

Material:

  • Turnbank
  • Matten
  • Kästen
  • weitere Geräte für Bewegungsstationen
  • Turnhalle oder großer Bewegungsraum

Spielbeschreibung
Im Bewegungsraum wird eine Bewegungslandschaft mit unterschiedlichen Stationen aufgebaut. Beispielsweise kann eine Turnbank als Brücke, eine Matte als See und ein Kasten als Berg genutzt werden. Die Kinder bewegen sich anschließend durch den Parcours und wählen dabei ein Tier aus, das sie darstellen möchten.

Je nach gewähltem Tier werden verschiedene Bewegungsformen ausgeführt. Frösche hüpfen, Schlangen kriechen und Vögel flattern durch den Parcours. Die Spielenden überwinden dabei unterschiedliche Hindernisse und passen ihre Bewegungen kreativ an die Umgebung an.

Im Mittelpunkt des Spiels stehen die Bewegungserfahrung und das gemeinsame Erleben. Es gibt daher kein klassisches Gewinnen oder Verlieren sowie kein Ausscheiden aus dem Spiel. Ziel ist es vielmehr, den Parcours auf vielfältige Weise zu erkunden und unterschiedliche Bewegungsformen auszuprobieren.

Erweiterung

  • zusätzliche Bewegungsstationen integrieren
  • verschiedene Tiere oder Bewegungsarten vorgeben
  • Zeitaufgaben für einzelne Stationen einführen
  • Bewegungen mit Geräuschen oder Tierlauten kombinieren
  • Hindernisse oder Balancieraufgaben ergänzen
  • Parcours gemeinsam umgestalten lassen

Motorischer Förderbereich FörderungKurzbegründung
GleichgewichtDas Gleichgewicht wurde im Spiel nicht gezielt gefordert oder durch spezifische Aufgabenstellungen trainiert.
Körperkoordination++Das Spiel forderte eine hohe Abstimmung verschiedener Bewegungsabläufe und förderte dadurch die koordinativen Fähigkeiten deutlich.
Grobmotorik++m Spiel wurden grundlegende grobmotorische Bewegungen wie Laufen und Positionswechsel aktiv eingesetzt und gefördert.
KörperwahrnehmungDie Körperwahrnehmung war im Spiel nicht ein zentraler Bestandteil der Aufgabenstellung.
Auge-Fuß-KoordinationEine gezielte Beanspruchung der Auge-Fuß-Koordination fand im Spiel nicht statt.
HaltungsstabilitätDie Haltungsstabilität wurde im Spiel nicht spezifisch gefordert oder beobachtet.
Bewegungskontrolle++Das Spiel erforderte eine angepasste Steuerung und Kontrolle der Bewegungen in wechselnden Situationen.
Sensorische Wahrnehmung
Konzentration und Aufmerksamkeit++Das Spiel erforderte eine anhaltende Fokussierung auf die Aufgaben und ein schnelles Reagieren auf Veränderungen, wodurch die Konzentrationsfähigkeit deutlich gefördert wurde.
FeinmotorikFeinmotorische Anforderungen wurden im Spiel nicht gezielt angesprochen.
Räumliche Orientierung+Das Spiel förderte die räumliche Orientierung durch wechselnde Positionen, Bewegungsrichtungen und das Anpassen an verschiedene Spielsituationen im Raum.
AusdauerDie Ausdauerleistung war im Spiel kein zentraler Schwerpunkt der Aktivität.

Eine Antwort zu „Tierwelt (Motorik)“

  1. Avatar von Sabrina
    Sabrina

    Ich sehe ordentlich Potenzial für die kombinierte Sprachförderung. Egal ob aktiv oder rezeptiv genutzt: Kinder lernen Begriffe für unterechiedlichste Formen der Bewegung kennen und verknüpfen diese mit bestimmten Tieren.

    Und warum nicht auch ungewohnlichere Tiere zuvor bildlich einfügen? Meine Tochter liebte mit zwei Jahren Plumploris und Brüllaffen.

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Schlagwörter

Bewegungskontrolle (14) Gefühlsregulation (11) Grobmotorik (10) Konzentration und Aufmerksamkeit (10) Körperkoordination (11) Räumliche Orientierung (10) Sensorische Wahrnehmung (10) Sprachverständnis (16) Wortschatz – expressiv (16) Wortschatz – rezeptiv (18)


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